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Projektbeschreibung

Auf einem Grundstück der Stadt Waldkraiburg betreibt der Tierschutzverein Waldkraiburg für die Stadt Waldkraiburg und einige umliegende Gemeinden nun seit vielen Jahrzehnten ein Tierheim.


Nach jahrelanger Suche nach einem geeigneten Objekt oder Grundstück für einen Tierheimneubau hat der Tierschutzverein kürzlich ein etwa 25.000 m² großes Grundstück im Waldkraiburger Süden käuflich erworben (an der Verbindungsstraße zwischen Pürten und Altmühldorf).


1. Dringlichkeit des Neubaus

Der Tierheimneubau ist in den vergangenen Jahren zunehmend dringlicher geworden. Folgende akute Gründe führen dazu, dass das Tierheim neu errichtet werden muss:

  • die Tierheimleiterhütte ist aufgrund massiver Baumängel nicht mehr bewohnbar und steht seit Juni 2015 nicht mehr zur Verfügung. Zum Schutz und für eine ausreichende Versorgung der Tiere im Krankheitsfalle muss auf dem Tierheimgelände unbedingt jemand wohnen. Auch die 24-Stundenpräsenz, die der Tierschutzverein durch ein „Notfalltelefon“ anbietet, erfordert es, dass jemand dauerhaft auf dem Tierheimgelände wohnt;
  • das nicht isolierte Tierheim selbst ist ebenfalls in baulich äußerst schlechtem Zustand, sodass gerade im Winter ein Beheizen der Räume kaum möglich ist; die Heizkosten sind nicht finanzierbar;
  • Aufgrund des schlechten baulichen Zustandes gibt es regelmäßig Ungezieferplagen;
  • Im Winter frieren die Wasserleitungen im Tierheim ein; das macht ein Bewirtschaften des Tierheims phasenweise fast unmöglich;
  • die Hundeboxen und Katzenbereiche sind viel zu klein und entsprechen längst nicht mehr den amtstierärztlichen Vorgaben artgerechter Haltung; sowohl für die Katzen als auch vor allem für die Hunde sind kaum Ausläufe vorhanden, die unverzichtbare Voraussetzung einer artgerechten Unterbringung sind;
  • es bestehen keine Lagermöglichkeiten: Futtervorräte und Decken/Körbe etc. dürfen nach Vorgaben des Veterinäramtes nicht zusammen gelagert werden;
  • es bestehen keine Parkmöglichkeiten für Besucher; selbst die Mitarbeiter des Tierheims (zu einem überwiegenden Teil ehrenamtlich tätig), haben kaum Parkmöglichkeiten;
  • die Zufahrt zum Tierheim gestaltet sich schwierig; insbesondere wenn größere Lieferungen (wie etwa Futterlieferungen) mit LKWs angeliefert werden sollen ist das fast unmöglich;
  • die Mitarbeiter des Tierheims haben keinen Besprechungs- oder Aufenthaltsraum; es steht lediglich ein nicht isoliertes Gartenhaus zur Verfügung;
  • für Hunde gibt es keine Quarantänemöglichkeiten: diese ist aber unverzichtbar gerade für Fundtiere und beschlagnahmte Tiere; für Katzen besteht eine Quarantänemöglichkeit nur sehr bedingt;
  • es gibt kaum Möglichkeiten im Tierheim Veranstaltungen durchzuführen – gerade das wäre aber wichtig um die Tierschutzarbeit sinnvoll zu gestalten und vor allem um Spenden und Förderer zu akquirieren;

 

2. Planung des Bauprojekts - Kapazität

Mit Unterstützung der Stadt Waldkraiburg wurde zusammen mit dem Veterinäramt des Landkreises Mühldorf am Inn bereits in den vergangenen Jahren ein Bedarfsplan und ein grundsätzlicher Bauplan entwickelt.


Der Bedarf orientiert sich am derzeitigen Fundtier- und Abgabetieraufkommen. Der Tierschutzverein ist derzeit für insgesamt 12 Gemeinden im Landkreis Mühldorf zuständig (neben Waldkraiburg auch Aschau, Kraiburg, Jettenbach, Taufkirchen, Reichertsheim, Gars, Unterreit, Lohkirchen, Oberbergkirchen, Schönberg und Zangberg). Mit diesen Gemeinden bestehen Fundtierverträge. Langfristiges Ziel des Tierschutzvereins wäre es eine Landkreiszuständigkeit zu erreichen. Denn der Bevölkerung ist regelmäßig schwer vermittelbar, dass der Tierschutzverein Waldkraiburg und damit das Tierheim in Pürten nicht für alle Fundtiere aus dem Landkreis Mühldorf zuständig sind. Die weite Fahrtstrecke nach Winhöring oder Rosenheim nehmen viele Menschen aus dem Landkreis nicht auf sich. Eine Abholung der Fundtiere über Landkreisgrenzen hinaus ist für die einzelnen Tierheime in den Nachbarlandkreisen ebenfalls wenig praktikabel.


Vorerst soll der Neubau nur für die aktuelle Kapazität geplant werden. Der Baukörper soll jedoch so konzipiert werden, dass bei einer Bedarfserweiterung und zur Verfügung stehender finanzieller Mittel kurzfristig eine Erweiterung des Tierheimgebäudes möglich ist. Das Grundstück mit seinen etwa 25.000 m² Fläche ist dafür wie geschaffen.


Der Bauantrag wurde bereits gestellt und wird durch den Stadtrat der Stadt Waldkraiburg unterstützt. Sobald ein noch ausstehendes Gutachten zum Natur- und Artenschutz erstellt ist, kann die Baugenehmigung erteilt werden.

 

2.1 Finanzierung des laufenden Tierheimbetriebs

Der Tierschutzverein hat es in den vergangenen Jahren geschafft, sich hinsichtlich der laufenden Kosten der einzelnen Wirtschaftsbereiche des Vereins relativ konstant zu halten. Die laufenden Kosten konnten gedeckt werden mit den Einnahmen aus den Mitgliedsbeiträgen, den Fundtierpauschalen, Vermittlungserlösen sowie insbesondere auch Sach-/Geldspenden und Erbschaften. Zuschüsse des Landes oder des Bundes gibt es nicht.


Veranstaltungserlöse gab es nur wenige. Sobald mit dem Tierheimneubau der derzeit so dringend fehlende Veranstaltungsbereich vorhanden ist, können das Spendenaufkommen sowie Erlöse aus Veranstaltungen erheblich erhöht werden.


Neben Informationsveranstaltungen sind etwa regelmäßige Flohmärkte geplant sowie Kooperationsveranstaltungen mit anderen Tierschutzvereinen (es besteht ein enges Netzwerk mit Tierschutzvereinen in ganz Bayern und dem angrenzenden Österreich).


Verstärkt werden soll insbesondere auch die Jugendarbeit in der Tierschutzjugend des Vereins. Die Jugendarbeit stellt ein wichtiges Ziel des Vereins dar. Derzeit fehlen dafür jedoch entsprechende Räumlichkeiten.


Darüber hinaus werden die Kapazitäten im neu gebauten Tierheim so geplant, dass Pensionstiere aufgenommen werden können um auch hieraus positive Einkünfte zu erzielen. Das ist derzeit nicht möglich, obwohl eine große Nachfrage besteht.


Durch den Umzug der Tierheimleitung in das auf dem neuen Grundstück neu zu errichtende Tierheimleiterhaus wird das im Eigentum des Tierschutzvereins stehende Haus in der Birkenstraße in Waldkraiburg frei, sodass hieraus zusätzlich Nettomieteinnahmen in der Größenordnung um die € 650,00 bis € 750,00 im Monat möglich sind.

 

2.2 Kosten und Finanzierung des Neubaus

Der Tierschutzverein hat von einem Bauunternehmer im Landkreis Mühldorf (Fischer-Bau in Weidenbach) ein Angebot für die schlüsselfertige Erstellung eingeholt. Der Selbstkostenpreis liegt danach bei etwa € 997.000,00 zzgl. Erschließung und Außenanlagen (Kostenschätzung € 250.000,00) sowie zzgl. Tierheimleiter-/Pflegerhaus (Kostenschätzung ca. € 250.000,00). Insgesamt werden die Baukosten somit bei etwa € 1.500.000,00 liegen.


Für die Erschließung ist ein autarkes und nachhaltiges System geplant.


Von einem bereits akquirierten Förderer wird der Tierschutzverein nach aktuellem Stand die Bodenplatten kostenlos erhalten, die bei der obigen Preiskalkulation in Abzug zu bringen wären. Auch andere Gewerke des Baus wurden von Firmen im Landkreis bereits ganz oder teilweise in Aussicht gestellt, sodass die Baukosten reduziert werden sollen.


Aus eigener Akquise und Rücklagen hat der Tierschutzverein das Grundstück käuflich erworben, sodass für die Nutzung des Grundstücks keine laufenden Pachtkosten entstehen werden.


Der Tierschutzverein Waldkraiburg bittet aus den oben aufgeführten Gründen höflichst und ebenso dringlich um Unterstützung des Neubauprojekts.


Der Baubeginn des Neubaus soll 2018 starten. Das erfordert jedoch, dass die geschätzten Kosten bis dahin und vorab auf dem gesonderten Konto „Tierheimneubau“ des Tierschutzvereins zur Verfügung stehen.  
 
Im Namen der Tiere danken wir für Ihre Unterstützung!
 
 
Manuela Gyimes

1. Vorsitzende

 

 

Kontakt

Tierheim Waldkraiburg
Pürten 45a
84478 Waldkraiburg

 

Tel. 08638 1460

 

 
 
 

Spenden